Diese besondere Dokumentarserie mit dem Titel„A Legacy of Hope“ lässt Sie die alltäglichen Realitäten – und die stille Widerstandskraft – von Familien in der Eastern Navajo Nation hautnah miterleben. Von Ernährungsunsicherheit und unsicheren Wohnverhältnissen bis hin zum Kampf um sauberes Wasser und eine gute Bildung beleuchten diese Kurzfilme die wichtige, lebensverändernde Arbeit der St. Bonaventure Indian Mission & School. Jede Folge erzählt eine eindrucksvolle Geschichte von Hoffnung, Würde und der Wirkung gemeinschaftlicher Unterstützung.
Kapitel 1: „Ein Vermächtnis der Hoffnung“ (Einleitung)
„Ein Vermächtnis der Hoffnung“ (Einleitung)
ERZÄHLER: Die Morgensonne geht über den Mesas von Thoreau auf, einer Kleinstadt im Bundesstaat New Mexico.
Cecil Joe, Busfahrer: „Guten Morgen.“
ERZÄHLER: IN DIESEM TEIL DES ÖSTLICHEN NAVAJO-RESERVATS…
Ein Schulbus fährt auf schmalen Straßen entlang dieser wunderschönen roten Felsklippen.
Cecil Joe, Busfahrer: „Ich habe die meisten Kinder in diesem Bus hier, und ich brauche etwa anderthalb Stunden für die Hin- und Rückfahrt.“
ERZÄHLER: WENN SIE ANKOMMEN … HEISSEN DIE MITARBEITER DER SCHULE DIESE JUNGEN SCHÜLER HERZLICH WILLKOMMEN …
NATSOT/Lehrer begrüßen die Kinder: „Guten Morgen.“
ERZÄHLER: KINDER UND ERWACHSENE VERSAMMELN SICH ZUM MORGENGEBET.
NATSOT/Morgengebete: „Vater unser im Himmel, dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Vergib uns unsere Schuld und führe uns auf dem rechten Weg … Amen.“
ERZÄHLER: UND DER TREUEID IN DER NAVAJO-SPRACHE.
NATSOT/Das Gelübde: „Kéyah… da’ ahiiniita.“
ERZÄHLER: ABER HINTER DIESEM HECTISCHEN MORGEN – WIE JEDEM ANDEREN IN AMERIKA – VERSTECKT SICH HIER EIN SINNVOLLER ZWECK.
Lehrer der 3. Klasse: „Ihr könnt viel lernen und viel Geld verdienen. Okay. Wissen ist Macht, oder? Okay.“
ERZÄHLER: WISSEN , MACHT UND EIN VERSPRECHEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wenn man das Leben junger Menschen verändern kann, dann kann man damit beginnen, die Gemeinschaft zu verändern, um eine bessere, vielversprechendere Zukunft zu schaffen.“
NATSOT/Lehrer:„Also, Freunde, hört mal zu.“
ERZÄHLER: SO BEGINNT DER TAG IN DIESER RUHIGEN KLEINSTADT IN DER HOCHWÜSTE.
NATSOT/Damarco Pierce: „Die Landschaft, die Berge …“
ERZÄHLER: IM HERZEN DIESES WUNDERSCHÖNEN ORTES LIEGT DIE INDIANERMISSION UND -SCHULE SAINT BONAVENTURE.
FÜR VIELE IST DIES MISSION IST EINE RETTUNGSLEINE FÜR TAUSENDE NAVAJO-„DINÉ“-FAMILIEN, DIE ÜBER DIESE WEITLÄUFIGEN UND RAUEN GEBIETE VERTEILT SIND.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Ich bin davon überzeugt, dass diese Menschen eine Chance und eine bessere Zukunft verdienen. Und dank Ihrer Großzügigkeit als Spender können Sie uns dabei helfen, ihnen diesen nächsten Schritt zu ermöglichen.“
ERZÄHLER: IN DIESEN RESERVATEN IST DER ZUGANG ZU GRUNDLEGENEN LEBENSNOTWENDIGKEITEN DER ALLERERSTE SCHRITT.
Darlene Arviso – Die Wasserfrau: „Mein Name ist Darlene Arviso. Ich bin die Frau vom Wasserwagen, und wir fahren nach Baca, um bei diesem Schneewetter Wasser auszuliefern.“
ERZÄHLER: DARLENE ARVISO VERKÖRPERT DAS ENGAGEMENT DER MISSION … UND BRINGT VIELEN MENSCHEN HOFFNUNG DIREKT VOR DIE HAUSTÜR … FÜR SICH SELBST, IHR VIEH UND ANDERE TIERE.
Chris Halter: „Die Bundesregierung ist nicht in der Lage, dieses Wasser bereitzustellen. Daher hat St. Bonaventure es in den letzten 40 Jahren als notwendig erachtet, so viel Wasser wie möglich bereitzustellen.“
ERZÄHLER: ABER DAS ENGAGEMENT DER MISSION GEHT ÜBER DIE VERSORGUNG MIT WASSER UND BILDUNG HINAUS.
Benjamin Harry: „Na, da hast du es. Die Rampe ist erst mal fertig. Wir müssen noch die Seitengeländer anbringen.“
ERZÄHLER: KOSTENLOSE HAUSREPARATUREN UND PRAKTISCHE BERUFSBILDUNG…
Jeremy Loley: „Ich wollte etwas Neues machen, etwas Neues lernen, und ich wollte schon immer einen Beruf ausüben, bei dem ich anderen helfen kann.“
ERZÄHLER: ESSEN UND KLEIDUNG…
Darlene Vandever: „Wir geben ihnen alles, was wir haben – für die Familie: Bohnen, was auch immer, jede Art von Gemüse oder was wir sonst noch haben.“
ERZÄHLER: BEZAHLBARER WOHNRAUM FÜR VIELE EINHEIMISCHE AMERIKANER MIT NIEDRIGEM EINKOMMEN SOWIE FÜR DIE, DIE SICH FÜR DIESE SACHE EINSETZEN.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Die Unterkunft ist ein riesiger, riesiger Vorteil und eine enorme Unterstützung. Allein die Tatsache, dass ich in unmittelbarer Nähe der Schule wohnen kann, erleichtert es mir, mich um die Schüler und die Gemeinschaft als Ganzes zu kümmern.“
ERZÄHLER: UND VIELE MÖGLICHKEITEN, SICH ZU ENTSPANNEN UND FIT UND GESUND ZU BLEIBEN … IM RAHMEN DES SCHULPROGRAMMS …
NATSOT/Sportfunktionär 1: „Macht die Linie frei.“
NATSOT/Sportfunktionär 2: „Die Bahn räumen.“
NATSOT/Sportfunktionär 2: „Los, los, los.“
Shynelle Yazzie: „Die Kinder haben richtig Spaß an der Leichtathletik, sie sind sehr gut, besonders unsere Werfer. Und ich bin ganz begeistert.“
NATSOT/Schüler: „Wir werden gewinnen.“
ERZÄHLER: ODER DURCH EINZIGARTIGE MÖGLICHKEITEN, DIE DER LOKALEN GEMEINSCHAFT GEBOTEN WERDEN … DARUNTER AUCH DIESES WICHTIGE FITNESSSTUDIO.
Brittany Morales, Fitnessstudio-Mitglied: „Es ist meine Therapie, meine Auszeit. Es hält mich gesund und gibt mir Halt. Alle hier sind so hilfsbereit und nett. Es ist praktisch und wahrscheinlich mein Lieblingsort, abgesehen von zu Hause.“
ERZÄHLER: UND WENN TRAUER EINKEHRT, HILFT DIE INDIANERMISSION „SAINT BONAVENTURE“, DIESE SCHWEREN LASTEN ZU TRAGEN.
Justina Gibson: Die Organisation einer Beerdigung ist mit viel Arbeit verbunden. Es kostet viel Zeit. Es ist eine große finanzielle Belastung für die Familie, und St. Bonaventure hat uns, ohne Fragen zu stellen oder wegzuschauen, mit offenen Armen empfangen.“
ERZÄHLER: DIE FAMILIE GIBSON KÄMPFT, WIE VIELE ANDERE INDIGENE AMERIKANER IN DER NAVAJO-NATION, FÜR GLEICHBERECHTIGUNG UND EINE VERBESSERUNG IHRER LEBENSUMSTÄNDE.
ABER: BENACHTEILIGTE GEMEINSCHAFTEN IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA STEHEN VOR GROSSEN SOZIALEN UND WIRTSCHAFTLICHEN HERAUSFORDERUNGEN.
IN DIESEN GEGENDEN … SPRECHEN DIE BILDER FÜR SICH.
ABER TROTZ IHRER TIEF VERWURZELTEN WIDERSTANDSFÄHIGKEIT BRAUCHT DAS VOLK DER NAVAJO UNERLÄSSLICHE UNTERSTÜTZUNG – SOWOHL SPIRITUELLE ALS AUCH PRAKTISCHE.
Mit diesem Ziel vor Augen wurden in den 1970er Jahren die Saint Bonaventure Indian Mission und die Saint Bonaventure Indian School gegründet.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Es begann im Grunde genommen mit einem katholischen Priester, der erkannte, dass Kinder lesen und schreiben lernen mussten. Und so war es ein ganz kleiner Anfang, bei dem einfach drei oder vier Kinder zusammengebracht wurden und man ihnen beim Lesen und Schreiben half.“
ERZÄHLER: Im Geschichtsbuch der Mission heißt es, dass die Diözese Gallup – fast dreißig Meilen von Thoreau entfernt – die Gründung einer Abteilung für Religionsunterricht für die Diözese segnete.
Die Diözese erkannte die vielen Nöte mitten in der Wüste und nahm die Herausforderung an … ein Gemeindemitglied nach dem anderen.
MIT GROSSEM ENGAGEMENT, BESCHEIDENEN MITTELN UND ETWICHER UNTERSTÜTZUNG … ENTSTAND DIE INDIANERMISSION UND -SCHULE „SAINT BONAVENTURE “.
ALLES BEGANN MIT EINER KLEINEN KIRCHE UND EINEM KLASSENZIMMER.
HEUTE GIBT ES IN DIESEN LÄNDERN VIELE KIRCHEN UND NOCH VIELE MEHR KLASSENRÄUME…
Tracie Lee, Schulleiterin: „Sie freuen sich auf den Religionsunterricht und sind auch gespannt auf die Sakramente, die sie erleben dürfen.“
ERZÄHLER: ERFAHRUNGEN FÜR DAS GANZE LEBEN , DIE HIER BEGINNEN … EIN KIND NACH DEM ANDEREN … IN DIESEN KLASSENRÄUMEN.
== (Übersicht über die nach katholischen Heiligen benannten Klassenzimmer) ==
ERZÄHLER: KLASSENRÄUME MIT GEMEINSCHAFTLICHEN THEMEN UND EINEM SCHULLEHRPLAN, DER TIEF IM KATHOLISCHEN GLAUBEN VERWURZELT IST.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Und wenn sie sich dann voll und ganz dem katholischen Glauben zuwenden, ist das auch für uns, für unsere Lehrer, ein zusätzlicher Segen.“
ERZÄHLER: OBWOHL SICH DIE MISSION IN DEN LETZTEN 50 JAHREN IN VIELERLEI HINSICHT WEITERENTWICKELT HAT…
SAINT BONAVENTURE IST NICHT NUR IN THOREAU, SONDERN IN EINEM KOMPLEXEN NETZWERK AUS BUNDES-, STAATS-, PRIVAT- UND STAMMESGEBIETEN IN NEW MEXICO EIN LEUCHTTURM DER HOFFNUNG.
Tracie Lee, Schulleiterin:„Ich sage unseren Schülern immer: Ich möchte, dass ihr euch entfaltet und erfolgreich seid, damit ihr einmal unseren Platz einnehmen könnt, denn wir werden nicht immer hier sein.“
ERZÄHLER: TROTZ DIESER CHANCEN … FEHLEN VIELEN NAVAJO-FAMILIEN TIEF IM INNEREN IHRER RESERVATE NOCH IMMER GRUNDLEGENDE DINGE: SAUBERES WASSER, STROM, BILDUNG, WOHNRAUM UND SO WEITER.
UND DER KAMPF GEHT WEITER.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Als ich die Gelegenheit bekam, bei St. Bonaventure zu arbeiten, fuhr ich von Seattle nach Thoreau in New Mexico und war erstaunt, wie abgelegen dieser Ort tatsächlich war. Und als ich dann in der Mission ankam und sozusagen aus der Hintertür meines Hauses schaute, wurde mir klar, dass ich im reichsten Land der Welt unter Bedingungen wie in der Dritten Welt lebe. Und genau das treibt mich an. Das ist es, was mich jeden Morgen aufstehen lässt: zu sagen, dass das nicht so sein sollte.“
ERZÄHLER: IN DIESER SENDUNG ZEIGEN WIR IHNEN, WIE DIE „SAINT BONAVENTURE INDIAN MISSION AND SCHOOL“ IHREM VERSPRECHEN NACHKOMMT, DEM VOLK DER NAVAJO IN GLAUBEN, WÜRDE UND MENSCHLICHKEIT ZU BEGLEITEN.
Und dieser lange Weg ist eng mit der Sicherung ihrer Grundbedürfnisse in Bezug auf Bildung, Wasser, Wohnraum und andere alltägliche Herausforderungen verbunden.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Ihre Unterstützung für das Volk der Navajo bedeutet, den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen und ihnen die Chance auf eine bessere und hoffnungsvollere Zukunft zu geben.“
ERZÄHLER: CHRISTOPHER HALTER IST GESCHÄFTSFÜHRER DER INDIAN MISSION „SAINT BONAVENTURE“.
Seit 2006 leitet Herr Halter die Bemühungen der Mission um eine bessere und strahlendere Zukunft für diesen östlichen Teil der Navajo-Nation, auch bekannt als DINÉ BIKÉYAHoder einfach „LAND DES VOLKES“.
== (NATSOUND/Musik und Tanz der amerikanischen Ureinwohner) ==
ERZÄHLER: WÄHREND SICH DAS NAVAJOLAND ÜBER DIE BUNDESSTAATEN NEW MEXICO, ARIZONA UND UTAH ERSTRECKT, KONZENTRIERT SICH DIE INDIANERMISSION UND -SCHULE SAINT BONAVENTURE DARAUF, DEN VON ARMUT BETROFFENEN MENSCHEN IN THOREAU UND DEN UMGEBENDEN GEMEINDEN ZU HELFEN.
ERZÄHLER: DIE INDIANERMISSION UND SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ – EIN ERBE DER HOFFNUNG.
Bitte besuchen Sie www.stbonaventuremission.org und spenden Sie noch heute.
DANKE.
Kapitel 2: „Die Wasserfrau“
„Die Wasserfrau“– Versorgung der Navajo-Gemeinde mitsauberem Wasser
ERZÄHLER: DAS IST DIE INDIANERMISSION UND -SCHULE „SAINT BONAVENTURE“…
Der Name steht für eine lebenswichtige „Lebensader“ für Tausende von Angehörigen des Navajo-Stammes in New Mexico.
Darlene Arviso, die „Wasserfrau“: „Wir pumpen 4.000 Gallonen hinein, um das Wasser zum Bluewater Lake zu leiten.“
ERZÄHLER: MENSCHEN WIE DARLENE ARVISO STEHEN AN VORDERSTER FRONT IN DIESEM KAMPF, UM DEN UREINWOHNERN ZU HELFEN, IN WÜRDE ZU ÜBERLEBEN (und zu gedeihen).
NATS/Darlene startet den Motor
Darlene Arviso, die „Wasser-Dame“: „Hallo. Mein Name ist Darlene Arviso. Ich bin die Frau mit dem Wassertankwagen, und wir fahren bei diesem Schneewetter nach Bucha, um dort Wasser zu liefern.“
ERZÄHLER: AN DIESEM ORT IST DER ZUGANG ZU SAUBEREM WASSER VON ALLER HÖCHSTER PRIORITÄT, DA VIELE NAVAJO-FAMILIEN IN ABGELEGENEN STAMMESGEBIETEN OHNE ÖFFENTLICHE VERSORGUNG LEBEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Als das Reservat Ende des 19. Jahrhunderts eingerichtet wurde, gab es zwar eine Garantie, aber keine Garantie für die Wasserversorgung. Die Navajo Nation ist nicht in der Lage, dieses Wasser bereitzustellen. 0:06:56 Auch die Bundesregierung ist nicht in der Lage, dieses Wasser bereitzustellen. Daher hat St. Bonaventure es in den letzten 40 Jahren als notwendig erachtet, so viel Wasser wie möglich bereitzustellen.“
ERZÄHLER: DARLENE ARVISO GEHÖRT ZU DENEN, DIE DIESES LANGFRISTIGE VERPFLICHTUNG DER MISSION WEITERFÜHREN UND ERFÜLLEN.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Ich bin einfach froh, dass ich noch arbeite und meinen Leuten Wasser bringe, denn sie brauchen Wasser, und deshalb freuen sie sich, mich zu sehen.“
ERZÄHLER: WÄHREND SIE VIELEN MENSCHEN DIESES UNSCHÄTZBARE GESCHENK DIREKT VOR DIE HAUSTÜR BRINGT…
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wasser ist sehr kostbar, und ohne Wasser könnten viele dieser Familien nicht überleben.“
ERZÄHLER: WASSER FÜR FAMILIEN, IHR VIEH UND ANDERE TIERE.
SELBST WENN DIE MENSCHEN NICHT HERAUSKOMMEN, UM SIE ZU BEGRÜSSEN…
DARLENE SETZT IHRE TÄGLICHE AUFGABE FORT –
Eine tägliche Routine, die sie über zwei Jahrzehnte lang beibehielt.
Darlene Arviso, die „Wasserfrau“: „Seit 16 Jahren fahre ich den Wassertankwagen und liefere Wasser aus.“
ERZÄHLER: EINE STRASSE NACH DER ANDEREN…
EIN ZUHAUSE NACH DEM ANDEREN…
Ein Wasserfass nach dem anderen…
UND JETZT, IN ZUSAMMENARBEIT MIT DIG DEEP, EIN ZISTERNENTANK NACH DEM ANDEREN…
Oft bin ich auf mich allein gestellt, aber manchmal finde ich auch hilfreiche Hände.
ERZÄHLER: IN DIESER HEISSEN WÜSTENLANDSCHAFT IN HOHER LAGE SIEHT SO AUS, WENN MAN DURSTIG IST.
DAS DAUERTE FAST ZWEI MINUTEN.
DARLENES HELDENHAFTE GESCHICHTE HAT ÜBER DIE NAVAJO-NATION HINAUS FÜR LOKALE UND NATIONALE SCHLAGZEILEN GESORGT.
(CLIP – KOB 4 – Heart of New Mexico: Der Wasserzug): „Stimme aus dem Off: Hier draußen gibt es für jede Herausforderung … andere. Darlene: Ich liebe meinen Job… Reporterkommentar: die jeden Tag neue Herausforderungen meistern. Darlene: Ich muss verschiedene Gebiete anfahren. Reporterkommentar: Seit fast zwei Jahrzehnten ist Darlene Arviso eine Lebensader. Darlene: Sie werden sich freuen, mich zu sehen. Reporterkommentar: Und die Menschen sind dankbar. MOS: Oh, ich springe, ich drehe mich. Ich drehe mich, Mann (Gelächter)
ERZÄHLER: IN DIESEN STAMMESGEBIETEN IST DARLENE NICHT NUR EINE BEKANNTE PERSÖNLICHKEIT, SONDERN AUCH EIN MITGLIED DER FAMILIE … UND BEI ALLEN SEHR BELIEBT.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Die Schwester, Mutter und Großmutter von allen – ja, ich bin mit jedem verwandt.“
ERZÄHLER: IHRE GESCHICHTE IST ZU EINEM KINDERBUCH GEWORDEN.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Man nennt mich die Wasserwagen-Dame. Die Geschichte besagt, dass ich Wasser ausliefere und dass die Kinder dann durch den Wasserwagen rennen.“
ERZÄHLER: DAS BUCH „THE WATER LADY“ IST IN BIBLIOTHEKEN IM GANZEN LAND ERHÄLTLICH.
Victoria Long, Schule Bibliothekarin: Die Wasserfrau. Weißt ihr alle, wer die Wasserfrau ist? Kinder: Ja. Victoria Long: Ja. Nun, manchmal sehen wir sie auf der Straße. Was liefert sie aus? Liefert sie Lebensmittel aus? Kinder: Wasser. Victoria Long: Sie liefert Wasser.“
ERZÄHLER: IN DER BIBLIOTHEK UND DEN UNTERRICHTSRÄUMEN DER MISSION IST DARLENES GESCHICHTE LESENSWERT UND VERDIENT ES, GEWÜRDIGT ZU WERDEN.
Kinder lesen das Buch „Die Wasserfrau“: „Die Sonne scheint auf den großen gelben Tankwagen, während Darlene die Leiter hinaufklettert und die Luke oben öffnet. Dann greift sie nach einem langen Schlauch, der am Wasserturm über ihr befestigt ist, und hält ihn über die Luke. Nachdem sie einen Schalter betätigt hat, strömt Wasser durch den Schlauch, bis der leere Tank des Lastwagens voll ist.“
ERZÄHLER: HEUTE FAHRT DARLENE MEISTENS EINEN WEISS LACKIERTEN PICKUP – EINEN BRANDNEUEN.
Eine herausfordernde, aber erfüllende Reise.
Kinder lesen das Buch „Die Wasserfrau“: „Darlene lenkt den großen gelben Lastwagen, der schwer beladen mit Wasser ist, steile Hügel hinauf und hinunter. Sie schlängelt sich zwischen Tafelbergen hindurch und rollt durch Täler, die mit sonnenverbrannten Sträuchern übersät sind. Während sie dahinrollt und anderen Autofahrern auf ihrem Weg zuwinkt, läuft leise der Navajo-Radiosender.“
(NATS Darlene hört den Radiosender KGAK ) – Radiomoderator:„Sie hören KGAK … auch im Raum Gallup zu empfangen …“
ERZÄHLER: IN GEMEINSCHAFTEN, IN DENEN DIE BRUNNEN AUSTROCKNEN, IST DARLENES ANWESENHEIT EIN WILLKOMMENES ZEICHEN … WIE ES IN DEM BUCH ZU RECHT DARGESTELLT WIRD.
Kinder lesen das Buch „Die Wasserfrau“: „Cody hört das Rumpeln schwerer Räder und sieht dann den großen gelben Lastwagen. ‚Die Wasserfrau!‘, jubelt er. ‚Die Wasserfrau ist da!‘“
ERZÄHLER: DIE WASSERFRAU IN TROCKENEN GEBIETEN.
UND DIE MENSCHEN HIER SIND MEHR ALS DANKBAR.
Ohne die Arbeit der Mission könnten sie hier wahrscheinlich nicht leben.
Wasserempfänger: „St. Bonaventure liefert seit über 10 Jahren Wasser, und das tun sie immer noch. Ohne St. Bonaventure hätte ich kein Wasser.“
ERZÄHLER: INSGESAMT VERSORGT DIE MISSION MONATLICH MEHR ALS 250 HAUSHALTE MIT SAUBEREM WASSER … DAS SIND ETWA MEHR ALS 10 HAUSHALTE PRO TAG.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Ich fahre in diese Richtung. Ich nehme diesen Weg … Ich winke ihnen zu, damit sie umkehren.“
ERZÄHLER: EINE AUFGABE, DIE MEHRERE FAHRTEN UND ROUTEN ERFORDERT.
Unbeschilderte, holprige Straßen, die nur Darlene gut kennt.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Die Straßen auf dem Reservat sind größtenteils unbefestigt. Sie sind nicht ausgebaut und sehr holprig, sodass die Fahrzeuge stark beansprucht werden.“
ERZÄHLER: ABER DAS VERSPRECHEN, JEDEN BEDÜRFTIGEN HAUSHALT ZU ERREICHEN, BLEIBT UNVERÄNDERT.
Einwohner von Bluewater: „Das funktioniert ziemlich gut. So kann man es nutzen. Die sind eine große Hilfe.“
ERZÄHLER: ES IST ANZUMERKEN, DASS DIE MEISTEN DIESER BEWOHNER AUS VERSCHIEDENEN GRÜNDEN IN IHRER MOBILITÄT EINGESCHRÄNKT SIND … HOHES ALTER, GESUNDHEITLICHE PROBLEME UND FEHLENDE TRANSPORTMÖGLICHKEITEN SIND EINIGE DER SCHWER ZU ÜBERWINDENDEN HINDERNISSE.
Nach den neuesten Daten verfügen fast 40 Prozent der Menschen, die in den Navajo-Reservaten leben, über kein fließendes Wasser.
…EIN DEUTLICHER UNTERSCHIED ZUM REST DER VEREINIGTEN STAATEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Ein durchschnittlicher US-Haushalt verbraucht täglich etwa 150 bis 200 Gallonen Wasser. Die Navajo, denen wir helfen, müssen einen ganzen Monat lang mit 1200 Gallonen Wasser auskommen.“
ERZÄHLER: IN DIESEM TEIL DES STAMMESGEBIETS LIEFERT DARLENE TÄGLICH FAST 4.000 GALLONEN WASSER AN DREIZEHN GEMEINDEN IN EINEM UMKREIS VON 50 MEILEN.
(GRAFIK)
[Baca, Oakling Pond, Bluewater, Haystack, Mariano Lake, Littlewater, Whitehorse, Casamero Lake, Woodview, South Chavez, Old Windmill Trail, Smith Lake, Thoreau]
ERZÄHLER: WENN DER WASSERSTAND IN IHREN HÄUSERN SEHR NIEDRIG IST, KÖNNEN DIEJENIGEN, DIE ÜBER EIN TRANSPORTMITTEL VERFÜGEN, EINIGE DER IM HAUPTSITZ DER MISSION INSTALLIERTEN AUSSENWASSERHÄHNE NUTZEN.
Oft strömen Familien zum örtlichen Ort, um Behälter, Eimer und alles andere, was sie mitbringen können, zu füllen.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Es wird aus dem Tank in den Brunnen gepumpt.“
ERZÄHLER: HIER ZÄHLT JEDER TROPFEN WASSER … VOR ALLEM, WENN DIESE KOSTBARE FLÜSSIGKEIT AUS EINEM 60 METER TIEFEN BRUNNEN STAMMT.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Das Gebiet der Navajo-Nation liegt auf einer sehr großen Höhe, etwa über 2.100 Metern. Thru liegt sogar auf etwa 2.300 Metern direkt an der kontinentalen Wasserscheide, es ist also sehr hoch gelegen. Der Grundwasserspiegel in der Wüste liegt sehr, sehr tief, und es war zwar nicht unmöglich, aber doch sehr, sehr schwierig, Stellen zu finden, an denen es unterirdische Adern gibt, die man anbohren könnte.“
ERZÄHLER: ABER DIE ZUSAMMENARBEIT DER SAINT BONAVENTURE MISSION MIT DIG DEEP HAT DEN ZUGANG ZU DIESEN WASSERVORKOMMEN ERMÖGLICHT.
Vom mehrere Meter entfernten Tiefbrunnen bis zum Wasserturm und der anschließenden Aufbereitung … Die Mission sorgt dafür, dass die Menschen das bekommen, was ihnen zusteht – sauberes Wasser zum Trinken, Kochen, Reinigen, Baden und für vieles mehr.
Es gibt jedoch Situationen, in denen es viel schwieriger ist, diesen Gesellschaftsvertrag zu erfüllen.
WENN DIE EIGENEN BRUNNEN VON SAINT BONAVENTURE DEN BEDARF NICHT DECKEN KÖNNEN ODER GERÜSTET WERDEN MÜSSEN … KOMMEN ANDERE INNOVATIVE, ABER KOSTSPIELIGE LÖSUNGEN INS SPIEL.
(CLIP – KOB 4 – Das Herz von New Mexico: Der Wasserzug):
0:00:26: „Thoreau, New Mexico … wer diesen Ort sein Zuhause nennt, muss einige Hürden überwinden. Der Wind und die Züge sind allgegenwärtig, ebenso wie die Menschen, die Wasser brauchen. Sie kommen alle zwei oder drei Wochen hierher. Ja, hier draußen füllt man jeden sonnengebleichten Kanister und jeden alten Milchkanister mit Leben, um jede Herausforderung zu meistern.“ (Schnitt zu 0:01:48) „Aber was passiert, wenn das Wasser nicht mehr kommt? Hier draußen herrscht eine existenzielle Wasserkrise.“ (Schnitt zu 0:02:09) „Letztes Jahr musste ihr Brunnen im Wassertank wegen vorgeschriebter Wartungsarbeiten und Modernisierungen außer Betrieb genommen werden, wodurch die Hauptwasserquelle für einen Umkreis von mehreren Kilometern unterbrochen wurde.“
ERZÄHLER: DER WASSERZUG…
TRANSPORT DER LEBENSRETTENDEN FLÜSSIGKEIT PER BAHN VON DER OSTKÜSTE DER USA BIS NACH NEW MEXICO.
Heutzutage gehört diese Vorsichtsmaßnahme zur Routine.
Nur wenige Kilometer von der Mission entfernt stehen mit Trinkwasser beladene Eisenbahnkesselwagen bereit, um auf etwaige Zwischenfälle vorbereitet zu sein.
Die Saint Bonaventure Indian Mission and School, die den Geist der „Wasserfrau“ verkörpert, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinde weiterhin mit Wasser zu versorgen – ein entscheidender Schritt zum Aufbau der allgemeinen Widerstandsfähigkeit und des Wohlergehens der Navajo-Nation.
ERZÄHLER: DIE INDIANERMISSION UND -SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ – EINE WASSERQUELLE FÜR DIE ÖSTLICHE NAVAJO-GEMEINSCHAFT UND EIN LEUCHTTURM DER HOFFNUNG.
Bitte besuchen Sie www.stbonaventuremission.org und spenden Sie noch heute.
DANKE.
Kapitel 3: „Wissen ist Macht“
„Wissen ist Macht“ (Schule)
Cecil Joe Jr., Schulbusfahrer: „Guten Morgen.“
ERZÄHLER: FÜR BUSFAHRER WIE CECIL JOE JR. BEGINNT DER SCHULTAG LANG VOR DEM ERSTEN KLINGELN.
Er ist einer der fünf Busfahrer, die die Indianermission und -schule Saint Bonaventure unterstützen.
JEDEN MORGEN LEGEN GELBE BUSSE WIE DIESER KILOMETERWEITE STRECKEN ÜBER UNEBENE STRASSEN ZURÜCK – DIE MEISTEN SCHÜLER KOMMEN AUS HEIMATEN TIEF IM HERZEN DER ÖSTLICHEN NAVAJO-NATION –, WO SICH DAS LAND WEIT AUSDEHNT, ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL FEHLEN UND ES ZÄHLREICHE HERAUSFORDERUNGEN GIBT.
Genau wie bei Cecil beginnt auch für diese Kinder der Schultag schon lange vor Sonnenaufgang.
WENN SIE ENDLICH IN DER SCHULE ANKOMMEN … WERDEN SIE HERZLICH BEGRÜSST.
(Schulmitarbeiter begrüßen die Kinder)
ERZÄHLER: UND DAS VERSPRECHEN, MENSCHEN DURCH GLAUBEN UND BILDUNG ZU STÄRKEN UND ZU BEFÄHIGEN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Sie freuen sich einfach, hier zu sein. Und wir möchten so sehr, dass unsere Schüler mit dem Gefühl gehen, dass all ihre Bedürfnisse, um die wir uns bemühen, erfüllt wurden.“
ERZÄHLER: Im Laufe ihrer Geschichte war die Schule für Tausende von Diné in dieser Region ein Leuchtfeuer der Hoffnung.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Die Mission unserer St. Bonaventure School ist es, zur ganzheitlichen Entwicklung unserer Schüler beizutragen, sei es in akademischer, spiritueller oder emotionaler Hinsicht – und ich würde auch sagen in wirtschaftlicher Hinsicht, denn wir alle wissen, dass unsere Schüler als unsere wichtigsten Stakeholder eine starke und solide Grundlage benötigen, um in ihre Gemeinschaften hinauszugehen, dorthin, wo sie sich entfalten möchten. Sie brauchen diesen Bildungshintergrund, damit sie ihre Gemeinschaft wirksam führen können.“
(Morgengebete): „Vater unser im Himmel, dein Reich komme …“
ERZÄHLER: DER GLAUBE WIRD JEDEN MORGEN GELEBT…
So wie viele Kinder ihre Seele mit ihrer ersten Mahlzeit nähren.
(Frühstück) ==
„Guten Morgen“ / „Gern geschehen“
ERZÄHLER: DER TAG BEGINNT IN ANDACHT – MIT MORGENGEBETEN UND DEM TREUEID AUF NAVAJO.
Gelöbnis in der Sprache der Navajo: „Kéyah… da’ ahiiniita.“
ERZÄHLER: SELBST DIE OSTERWOCHE BRINGT UNS LEHREN ÜBER DEN GLAUBEN UND DIE FREUDE.
Die Mitarbeiter erinnern die Kinder daran, dass sie geschätzt werden.
„Happy Birthday“ singen: „Happy Birthday to you, Happy Birthday, lieber Riley, Happy Birthday to you.“ (Beifall)
ERZÄHLER: UND DEN KLEINEN GESCHICHTEN VORZULESEN.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Die Legende vom Osterei. An einem Aprilmorgen, als die Luft mild und süß duftete, gingen ein Junge und seine Schwester nach draußen, um Eier zu sammeln. Ostern steht vor der Tür, sagte die Schwester.“
ERZÄHLER: DIE SCHULE IST IM KATHOLIZISMUS VERWURZELT UND INTEGRIERT RELIGIÖSE LEHREN NAHTLOS IN DEN ALLTAG.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Wie viele Tage Trauer halten wir ein, wenn ein Papst stirbt? Levi? Neun. Neun. Neun Tage. Neun Tage.“
ERZÄHLER: WIE DER REST DER WELT TRAUERTE AUCH DIE MISSION „SAINT BONAVENTURE“ UM DEN TOD VON PAPST FRANZISKUS.
Getreu ihren Wurzeln zieren hier die Namen von Heiligen jedes Gebäude.
Religiöse Ikonen schmücken die Wände.
UND KATHOLISCHE SCHWESTERN, DIE DIE MISSION UNTERSTÜTZEN…
Schwester Josephine, Lehrerin der 4. Klasse: „Du musst auf die Zeit achten, okay?“
ERZÄHLER: BILDUNG UND VERBREITUNG DES EVANGELIUMS … MIT EINEM LÄCHELN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Unsere Familien sind begeistert von ihrer Anwesenheit hier in der Schule, und ihre Kinder gehen mit Freude nach Hause. Sie freuen sich auf den Religionsunterricht und sind auch begeistert von den Sakramenten, die sie erleben dürfen. Und wenn sie sich dann voll und ganz in den katholischen Glauben einweihen lassen, ist das auch für uns ein zusätzlicher Segen.“
ERZÄHLER: BEREITS IM KINDERGARTEN BEGINNEN SCHÜLER, DIE WELT AUS VERSCHIEDENEN PERSPEKTIVEN UND THEMENBEREICHEN ZU ENTDECKEN.
Lehrerin der 1. Klasse: „Möchtet ihr etwas über den Lebenszyklus eines Frosches erfahren? Schüler: Ja.
ERZÄHLER: IN DIESER ERSTKLASSE LERNEN DIE KINDER ETWAS ÜBER LEBENSZYKLEN – INDEM SIE DEN WEG EINES FROSCHES VOM EI BIS ZUM TEICHSPRINGER VERFOLGEN.
Lehrerin der 1. Klasse: „Brenda, was fällt dir dazu ein? Brenda: Frosch. Lehrer: Frösche. Das tun sie tatsächlich. Gut gemacht. Sehr gut.“
ERZÄHLER: LEHRINHALTE , DIE IN EINEN STRENG GESTALTETEN SCHULLEHRPLAN EINGEBUNDEN SIND, DER DEN SCHÜLERN INHALTE DURCH GESCHICHTEN VERMITTELT…
Klasse der 5. Jahrgangsstufe – Geschichten aus dem Unterricht/zu Ostern: „Was ich an Ostern gemacht habe. Also, als ich gerade im Bett lag und wartete, rief mich meine Mama an und sagte mir, dass wir nach Bluewater fahren würden.“
ERZÄHLER: ZAHLEN : EINFACH UND KOMPLEX…
Klasse der 2. Klasse/Lehrer: Wie viele Zehner haben wir jetzt? Uriah? Schüler: Acht. Lehrer: Acht
Klasse der 3. Jahrgangsstufe/Lehrkraft: „Opportunitätskosten. Gut. Zinsen, Knappheit. Stimmt’s, Tony? Stimmt. Mackenzie? Stimmt, Logan?“
ERZÄHLER: GESCHICHTSUNTERRICHT …
Klasse der 6. Jahrgangsstufe: „Helen.“ Lehrerin: „Helen.“ Und wurde zur berühmten Helen von Schüler: Troja. Lehrerin: „Nicht wahr? Okay.“
ERZÄHLER: UND ÜBERALL VIEL KREATIVITÄT.
Vorschulklasse: „Okay. Wir schneiden uns nicht die Augen aus, Kinder. Das Einzige, was wir ausschneiden, sind unsere Ohren. Nur die Ohren ausschneiden. Kind: Nicht die Augen. Lehrerin: Nicht die Augen.“
ERZÄHLER: UND , NA JA – WIE IN JEDER ANDEREN SCHULE IN AMERIKA – GIBT ES AUCH EINIGE FÄLLE VON UNANGENEHMEN NACHRICHTEN.
Klasse der 5. Jahrgangsstufe / Ostergeschichten – Lehrer: „Wir schreiben eine Zwischenprüfung in Naturwissenschaften.“ Schüler: Nein. Lehrer: „Na ja, so schwer ist es nicht. Es geht um den Stoff, den wir seit Beginn des vierten Quartals durchgenommen haben.“
ERZÄHLER: UND DER TAG GEHT WEITER…
Klasse der 2. Klasse: „Also, Freunde, hört mal zu.“
ERZÄHLER: HALT INNE UND HÖR ZU.
Klasse der 3. Klasse: Pssst. Okay. Das passt alles zur Wirtschaftsstunde, zur Mathe-Stunde. Okay. Alles, was wir bisher gemacht haben, okay, damit können wir viel anfangen. Und Geologen, falls ihr euch für Geologie entscheidet. Okay. Ihr könnt viel lernen und viel Geld verdienen. Okay. Wissen ist Macht, oder? Okay.“
ERZÄHLER: DAS STREBEN NACH WISSEN UND DIE BEREITSCHAFT DER MISSION, DIESES ZIEL ZU UNTERSTÜTZEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Die Indianermission Saint Bonaventure an der Schule besteht nun schon seit 50 Jahren. Die Mission ist sehr breit gefächert und komplex. Wir haben eine Schule, die mit einem Vorschulprogramm für 3- und 4-Jährige beginnt, und dann haben wir den Kindergarten bis zur achten Klasse. Wir betrachten also den gesamten Entwicklungsprozess des Kindes von der Jugend bis ins Erwachsenenalter, um sicherzustellen, dass es die bestmögliche Bildung erhält.“
ERZÄHLER: DIE MISSION SORGT DAFÜR, DASS JEDES KIND DAS BEKOMMT, WAS ES BRAUCHT … IN DEN KLASSENRÄUMEN UND DARÜBER HINAUS
Chris Halter, Geschäftsführer: „Die Kinder erhalten außerdem zwei Mahlzeiten am Tag, Frühstück und Mittagessen, und wir haben ein Wochenend-Essensprogramm, bei dem die Kinder Lebensmittel und Rucksäcke mit nach Hause nehmen können, wenn einige der Familien in großer Not sind. Außerdem stellen wir ihnen die ganze Woche über jeden Abend Essen zum Mitnehmen bereit.“
ERZÄHLER: SCHULLEITERIN TRACIE LEE SIEHT DIE ERGEBNISSE DIESES GROSSEN ENGAGEMENTS DER MITARBEITER UND DER UNTERSTÜTZER DER MISSION.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Wenn wir die Familien sehen können, spürt man ihre Freude darüber, wie gut ihre Kinder hier betreut werden. Und es ist eine wahre Freude, Eltern und Großeltern sagen zu hören, wie glücklich sie sind, dass ihre Kinder hier an der St. Bonaventure School sind.“
ERZÄHLER: DIE , DIE HIER ARBEITEN, WISSEN, WELCHEN UNTERSCHIED SIE JEDEN TAG BEWIRKEN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich weiß, dass alle unsere Schüler aus unterschiedlichen Verhältnissen kommen, und wir möchten ihnen das Gefühl geben, dass sie hier in der Schule im Mittelpunkt stehen. Deshalb bieten wir ihnen diese Programme an. Wir möchten, dass sie Erfolg erleben, auf welche Weise auch immer, und dass auch unsere Lehrer diesen Erfolg spüren, denn wir wollen dieses emotionale Gefühl, dieses Erfolgserlebnis, diese Erfüllung – wie auch immer man es nennen mag. Wir möchten, dass dies auf unsere Schüler abfärbt, damit es auch in das Leben ihrer Familien einfließen kann.“
ERZÄHLER: DIE SAINT BONAVENTURE SCHOOL IST EINE DER WENIGEN PRIVATSCHULEN IN DER REGION, DIE AUSSCHLIESSLICH DURCH SPENDEN FINANZIERT WIRD.
Trotz aller Herausforderungen ist die Saint-Bonaventure-Schule voller Zuversicht … innen wie außen.
Klasse der 7. Jahrgangsstufe – Lehrer: „Hast du deine Arbeit fertig? Oh, das sieht gut aus. Schreib deinen Namen auf dein Blatt.“
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich bin überglücklich, diesen ganzen Weg gemeinsam mit unseren Schülern, unseren Lehrern und allen unseren Mitarbeitern zu gehen. Es ist eine Freude, hier zu sein, und jeder Tag ist anders. Jeder Tag ist eine schöne Herausforderung für uns.“
ERZÄHLER: JEDEN NACHMITTAG STELLEN SICH DIE MITARBEITER AUF, UM SICH ZU VERABSCHIEDEN – EINE TÄGLICHE TRADITION DER HOFFNUNG.
Lehrer verabschieden sich: „Wir werden den Schülern zum Abschied zuwinken, wenn sie nach Hause gehen. Damit sie wissen, dass sie morgen wiederkommen können und dass wir für sie da sein werden.“
Lehrer: „Um ihnen zu zeigen, dass sie uns am Herzen liegen.“
0:03:33 Eine andere Lehrerin: „Wir kümmern uns um sie. Wir sind für sie da. Und wir sind bereit, ihnen beim Lernen und bei ihrer Entwicklung zu helfen.“
ERZÄHLER: EIN UNVERGESSLICHER ABSCHIED …
Schwester: „Fahr vorsichtig“
ERZÄHLER: AUF DEM WEG ZU IHREN WEIT ENTFERNTEN HEIMATEN…
Zwei Kinder spielen mit einem „Vogel“: „Iss das. Hier.“
ERZÄHLER: Es entstehen Freundschaften , und im Bus schallt Gelächter.
Zwei Kinder spielen mit einem „Vogel“: „Er frisst eine Menge Sachen.“
ERZÄHLER: ANDERE NEHMEN SICH DIE ZEIT, IHRE HAUSAUFGABEN MIT DER HILFE IHRER GESCHWISTER ZU MACHEN.
WÄHREND DIE SCHÜLER UNTERWEGS AUSSTEIGEN … EINER NACH DEM ANDEREN.
Ein Kind im Bus: „Mia ist im Bus. Und dann kommen Andrez und Jocelyn. Und dann sind wir dran.“
Der Busfahrer meldet sich: „Piep. Sprich, Cecil.“
ERZÄHLER: IN DER INDIANERMISSION UND -SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ BEGINNT DIE UNTERSTÜTZUNG SCHON IN JUNGEM ALTER.
Vorschulklasse – Lehrerin beim Papierkleben:„Danke, dass du heute um Hilfe gebeten hast.“
Ein anderer Lehrer, der einem Mädchen hilft:„Ja. Rainier wurden beide Ohren abgeschnitten.“
ERZÄHLER: BEI DER DIESJÄHRIGEN OSTERNFEIER HABEN SOGAR DIE KLEINSTEN HÄNDCHEN KÖRBE GEWERBT.
Celena Kahn-Hunter, Stabschefin: „Ich habe über 3.000 Plastikeier. Ich habe hier draußen keine echten Eier, aber es gibt einen Wettbewerb.“
ERZÄHLER: DIE JAGD BEGINNT – UND DIE FREUDE IST ECHT.
Eiersuche: „Ich habe zwei gefunden. Nein, drei.“
Tracie Lee, Schulleiterin: „Das sind geliehene Eier, gespendete Eier.“ (Gelächter)
ERZÄHLER: Die Gewinner erhalten Preise, aber hier ist jeder ein Gewinner.
Preisverleihung/Eiersuche: „Bitte sehr“… „Danke.“
Berater: „Da hast du es. Jimmy, gehört das dir?“
ERZÄHLER: DRINNEN GEHT DIE REISE WEITER.
Kleine Klassen und individueller Unterricht helfen den Schülern, dort abzuholen, wo sie gerade stehen.
Die Sprache und Kultur der Navajo sind fest in den Lehrplan integriert.
(Die Kinder begrüßen mich beim Frühstück auf Navajo)
ERZÄHLER: AN DER SAINT BONAVENTURE UNTERLIEGT DAS LERNEN EINER HÖCHSTEN WERTSCHÄTZUNG.
KULTUR WIRD GEWÜRDIGT.
Sonya Morgan, 4. Klasse Lehrerin: „Ajeidishool“ bedeutet dein Herz. „Atsaa“ sind deine Rippen. „Woo“ sind die Zähne. „Azee“ ist dein Mund. „Anii“ ist dein Gesicht …
ERZÄHLER: ES IST EINE BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG, DIE IDENTITÄT ZU BEWAHREN UND STOLZ ZU WECKEN.
Sonya Morgan, 4. Klasse Lehrerin: 0:04:42 „Ich bringe den Kindern Anatomie bei, zum Beispiel, wie man die Körperteile auf Navajo sagt. Und wir haben ein bisschen Sandmalerei gemacht. Die Dinge, die die Navajos in der Kunst machen, und einfach grundlegende englische Wörter für sie.“
ERZÄHLER: IM MITTELPUNKT DES SCHULPROGRAMMS STEHEN DIE SCHÜLER DER 8. KLASSE.
SIE BEREITEN SICH AUF DIE OBERSTUFE UND DIE ZUKUNFT VOR.
Celena Kahn-Hunter, Stabschefin: „Wenn sie unser Programm hier abschließen, entscheiden sie sich für den Wechsel an eine höhere Privatschule. Wir helfen auch bei der Finanzierung der Schulgebühren, und wenn sie dann ihr vierjähriges Schulprogramm abgeschlossen haben und sich für ein Studium an einem College oder einer Universität entscheiden, unterstützen wir sie ebenfalls. Es ist eine Art Baustein und Sprungbrett, mit dem wir unseren Schülern helfen, sicherzustellen, dass sie ihre Ziele – ihre akademischen Ziele – erreicht haben und ihren Bildungsweg an Hochschulen fortsetzen können.“
ERZÄHLER: CELENA KAHN-HUNTER IST STABSLEITERIN DER SAINT BONAVENTURE INDIAN MISSION AND SCHOOL. ZUDEM KOORDINIERT SIE DIE VON DER MISSION ANGEBOTENEN STIPENDIEN.
Celena Kahn-Hunter, Stabschefin: „Oft sind Berufsschulen Teil davon, aber die Mehrheit unserer Schüler besucht nach wie vor traditionelle Colleges und Universitäten im Bundesstaat New Mexico. Mit diesem Programm stellen wir jedoch sicher, dass sie die Hilfe und Unterstützung erhalten, die sie benötigen.“
ERZÄHLER: Auch der Sport spielt eine wichtige Rolle.
Sportfunktionär: „Macht die Bahn frei.“
Ein weiterer Sportfunktionär: „Macht die Bahn frei.“
Sportfunktionär: „Los, los, los.“
ERZÄHLER: DISZIPLIN, ZUSAMMENHALT UND GESUNDHEIT VERMITTELN .
Anthony Kien, Lehrer und Sporttrainer: „Das Sportprogramm von St. Bonaventure kommt den Schülern wirklich zugute. Wir motivieren sie dazu, sich aktiv zu betätigen und dabei ihre Koordination und körperliche Fitness zu trainieren …
ERZÄHLER: NEBEN ANDEREN SOZIALEN VORTEILEN.
Shynelle Yazzie, Lehrerin und Trainerin: „Die Kinder sind froh, hier zu sein. Es läuft ziemlich gut. 0:02:05 Die Kinder haben viel Spaß an der Leichtathletik und sind sehr erfolgreich, besonders unsere Werfer. Und ich bin begeistert. Das ist mein erstes Jahr als Leichtathletiktrainerin und ich freue mich riesig.“
ERZÄHLER: BEIM LETZTEN LEICHTATHLETIK-WETTBEWERB DIESES JAHRES KAMEN ALLE ZUSAMMEN … LEHRER, SCHÜLER UND ELTERN.
Rhiannon James, Mutter und Leiterin der Vorschule : „Wir sind nur hier, um bei unserem letzten Leichtathletikwettkampf unsere Tochter anzufeuern. Ich konnte nicht alle ihre Wettkämpfe sehen, weil ich bis zum Schulschluss arbeiten muss. Deshalb habe ich heute das Glück, zwei ihrer Wettkämpfe mitzuerleben.“
ERZÄHLER: DIE VERANSTALTUNG FAND AN DER CROWNPOINT HIGH SCHOOL STATT.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich bin hier, um unser Knights-Team der Mittelstufe zu unterstützen. Das ist ihr letzter Leichtathletikwettkampf, und ich möchte, dass sie mit einem Paukenschlag abtreten.“
(3 Schulkinder bei der Sportveranstaltung)
„Hallo, mein Name ist Larson und ich laufe heute die 400 Meter. Hallo, mein Name ist Clay Henderson und ich laufe heute die 400 Meter. Mein Name ist Hunter Ramon und ich laufe die 400 Meter.“
ERZÄHLER: LEBENSLEKTIONEN , DIE WEIT ÜBER DIE ZIELLINIE HINAUSREICHEN.
Shynelle Yazzie, Lehrerin und Trainerin: „Ich hoffe wirklich, dass sie mit der Leichtathletik weitermachen. Das sind die Grundlagen. Sie werden dabei viel lernen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie, sobald sie auf die High School kommen, noch mehr Möglichkeiten haben werden.“
ERZÄHLER: KINDER , DIE LERNEN UND DAFRÜBER TRÄUMEN, IHRE GEMEINSCHAFTEN UND DIE WELT ZU VERÄNDERN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich sage unseren Schülern immer: Ich möchte, dass ihr euch entfaltet und erfolgreich seid, damit ihr uns ersetzen könnt, denn wir werden nicht immer hier sein.“
ERZÄHLER/KONDOLENZBEKUNDUNG: Vorhin haben wir Ihnen die jährliche Osterhasensuche 2025 an der Schule gezeigt. Die Veranstaltung bereitete allen besondere Freude, dank Cheralle Johnson, der beliebten Rezeptionistin der Mission. Frau Johnson verstarb nur wenige Wochen später. Ihre Liebe und Energie sind in diesen Hallen und auf diesem Gelände noch immer spürbar. Die Saint Bonaventure Indian Mission and School wird ihr für ihr Lebenswerk und ihren Einsatz für die Navajo-Nation auf ewig zu Dank verpflichtet sein. Möge ihre Seele in ewiger Ruhe ruhen.
ERZÄHLER: DIE INDIANERMISSION UND SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ – EINE WISSENSQUELLE FÜR DIE ÖSTLICHE NAVAJO-GEMEINSCHAFT UND EIN LEUCHTTURM DER HOFFNUNG.
Bitte besuchen Sie www.stbonaventuremission.org und spenden Sie noch heute.
DANKE.
Kapitel 4: „Widerstandsfähigkeit und Hoffnung“
„Resilienz und Hoffnung“ (Outreach-Programme)
ERZÄHLER: IM HERZEN VON THOREAU, NEW MEXICO…
DIE INDIANERMISSION UND SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ IST EIN SYMBOL FÜR WIDERSTANDSFÄHIGKEIT, MITGEFÜHL UND GEMEINSCHAFT.
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „So, hier ist es. Die Rampe ist erst mal fertig. Die Seitengitter müssen wir noch anbringen. Sobald das Geländer steht, bin ich fertig. Oma und Opa werden sich darüber freuen.“
ERZÄHLER: VON DER SCHAFFUNG VON BILDUNGSMÖGLICHKEITEN BIS HIN ZUM WASSERTRANSPORT IN DEN KLEINEN GEMEINDEN DIESES TEILS DER NAVAJO-NATION.
HIER KANN MAN HOFFNUNG IN AKTION ERLEBEN.
Empfängerin einer Wohnungsrenovierung, Seniorin: „St. Bonaventure hat mir ein Badezimmer geschenkt. Ich hatte hier noch nie ein Badezimmer, keine Badewanne. Ich hatte nur eine Toilette. Das war alles. Und jetzt schaut mal, was ich von St. Bonaventure bekommen habe. Dank St. Bonaventure muss ich nicht mehr zu meiner Mutter laufen, um dort zu duschen oder mich zu waschen, denn ich habe hier alles, und ich bin einfach so dankbar.“
ERZÄHLER: DA SO VIELE SENIOREN IN DEN RESERVATEN LEBEN, DARUNTER AUCH VETERANEN, IST MOBILITÄT EIN GROSSES PROBLEM.
Empfängerin von Hausreparaturhilfen, Seniorin: „Wir sind beide in den Sechzigern und kommen langsam an den Punkt, an dem wir bald wirklich Hilfe brauchen werden.“
ERZÄHLER: UM DIESES PROBLEM ZU LÖSEN, IST DIE ST. BONAVENTURE MISSION FÜR VIELE DIE EINZIGE LÖSUNG.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wir führen tatsächlich Hausreparaturen für Navajo-Senioren durch, darunter viele Navajo-Veteranen, die im Irakkrieg, in Afghanistan und sogar noch im Vietnamkrieg gedient haben.“
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „Wir sind hier an einem der Standorte für unsere Senioren und verbessern die Behindertenrampe, um die Barrierefreiheit für einen der Senioren zu verbessern.“
ERZÄHLER: BENJAMIN HARRY IST EINER DER VIELEN, DIE DIESER ALTERNDEN BEVÖLKERUNG MIT SEHR BEGRENZTEN MITTELN HELFEN.
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „Die meisten von ihnen leben von einer festen Rente und können sich keine Materialien und so weiter leisten. Deshalb springen wir ein – St. Bonaventure übernimmt die Arbeitskosten, die Ausgaben und die Materialien.“
ERZÄHLER: Die Instandsetzung von Häusern ist in diesem Teil der Vereinigten Staaten eine sehr gefragte Dienstleistung.
ERZÄHLER: DA ES SICH UM EIN GEBIET IN DER HOCHWÜSTE HANDELT, SETZEN STARKE WINDEN DEN ZERBRECHLICHEN HÄUSERN DAS GANZE JAHR ÜBER ZU – UND REPARATUREN SIND HÄUFIG NOTWENDIG.
== (SOT/Chris Halter) ==
So gegen 0:10:00 „Fenster gehen kaputt, Türen verfallen und Dächer werden marode – deshalb versuchen wir, diese Häuser zu reparieren, vor allem für Senioren, manchmal auch für andere Menschen, aber auch für Veteranen.“
ERZÄHLER: PRAKTISCHE ARBEITEN – BÖDEN, DECKEN, BADEZIMMER UND SOGAR EINIGE ALTMODISCHE HEIZANLAGEN.
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „Wenn man also dieses hier hineinsteckt, so ein kleineres Teil, und es dann schließt. Man öffnet diesen unteren Teil. Siehst du, wie es rot glüht? Es saugt also Luft an. Was es also eigentlich tut, ist, diese Asche ein bisschen zu verfeuern.“
ERZÄHLER: ALTE ERFINDUNGEN, DIE IN DIESEN TEILEN DER WELT NOCH IMMER FUNKTIONIEREN.
Dieses ältere Ehepaar wurde mit einer brandneuen Wohnung beschenkt.
Benjamin Harry, Home Repairs: „Wir stehen kurz vor der Fertigstellung, und dieses Projekt ist wirklich gut gelaufen. Die Hausbesitzer sind zufrieden. Sie sind sehr zufrieden damit.“
ERZÄHLER: FÜR DIE MISSION „BENJAMIN UND DER HEILIGE BONAVENTURA“ IST DIES EIN WEITERES PROJEKT, DAS DANK DER UNTERSTÜTZUNG DER SPENDER ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN WERDEN KONNTE.
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „Sie müssen nichts bereitstellen. Sie müssen keine Materialien kaufen oder beschaffen. Alles stammt von der St. Bonaventure Mission, die alle Materialien, die Ausrüstung, die Werkzeuge und die Arbeitskräfte bereitgestellt hat.“
ERZÄHLER: All diese wichtige Arbeit hat vielen amerikanischen Ureinwohnern erhebliche Belastungen abgenommen.
Empfängerin von Hausreparaturhilfen, Seniorin: „Ich hatte keine Veranda. Es war eine Veranda alter Schule. Deshalb hatte sie kein Geländer. Die jüngere Frau sagte: ‚Es war eine alte Wohnwagenveranda, die vollständig aus Metall und Holz bestand und vielleicht gerade bis zum Rand reichte. Genau so groß war der Bereich. Dieser schwarze Teppich dort verlief einfach so steil nach unten.‘“
ERZÄHLER: UND FÜR BENJAMIN SIND HAUSRENOVIERUNGEN ZU EINER GELEGENHEIT GEWORDEN, SEINE ERFAHRUNGEN UND FÄHIGKEITEN AN ANDERE NEUE MITARBEITER WEITERZUGEBEN.
Jeremy Loley, Hausreparaturen: „Ich bin diesem Team beigetreten, weil ich etwas Neues machen und etwas Neues lernen wollte und schon immer einen Job wie diesen ausüben wollte, bei dem ich anderen helfen kann. Das hier ist also mein erstes Projekt, das ich durchgeführt habe.“
ERZÄHLER: FÜR JEREMY IST DIE MÖGLICHKEIT, UNTER BENJAMIN ZU TRAINIEREN, MEHR ALS NUR EIN JOB – ES IST EINE BERUFUNG, ETWAS ZURÜCKZUGEBEN UND IN SEINE GEMEINSCHAFT ZU INVESTIEREN.
Jeremy Loley, Hausreparaturen: „Ich arbeite gerne hier. Es ist eine tolle Erfahrung, Schritt für Schritt dazuzulernen und weiterhin hier zu arbeiten. Es gefällt mir. Ich liebe es.“
ERZÄHLER: IM LAUFE DER JAHRE HAT SICH DIE MISSION ZU EINEM ORT ENTWICKELT, DER VIELEN AMERIKANISCHEN UREINWOHNERN ARBEITSMÖGLICHKEITEN BIETET…
MENSCHEN WIE JEREMY, BENJAMIN … „DIE REPARATEURE“ …
DARLENE, „DIE WASSERFRAU“…
CECIL, „DER BUSFAHRER“…
UND VIELE ANDERE.
(NATSOUND/Büroangestellter): „Oh, eine Zahl. Keine Leerzeichen als Trennzeichen. Speichern.“
ERZÄHLER: IM ZENTRUM DIESER MISSION STEHEN ENGAGIERTE MENSCHEN—
Empfänger der Hausreparatur: „Diese Jungs sind großartig. Gute Arbeit. Das sind fleißige Männer.“
ERZÄHLER: ALLE ARBEITEN DARAN, EINE VISION VON MITGEFÜHL, DIENST UND UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE LOKALE NAVAJO-NATION ZU VERWIRKLICHEN.
Darlene Vandever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Die Kleidung, die Sie hier sehen, gehört den Menschen. Nehmen Sie sie kostenlos mit, wenn Sie sie brauchen, und lassen Sie die Leute mitnehmen, was sie brauchen.“
ERZÄHLER: DARLENE VANDEVER LEITET DEN SAINT BONAVENTURE THRIFT SHOP.
ALLES HIER IST EINE SPENDE – KLEIDUNG, LEBENSMITTEL, SOGAR BÜCHER FÜR DIE KINDER.
Darlene Vandever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Ich habe alles nach Kindern, Jungen, Mädchen, Herren und Damen sortiert, gewogen, habe Decken, Bettwäsche und Handtücher. Alles ist gewaschen und ausgestellt.“
ERZÄHLER: Das Geschäft liegt im Zentrum von Thoreau und ist eine Anlaufstelle für Familien, die dringend Kleidung und Lebensmittel benötigen.
Darlene Vandever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Wir geben ihnen alles, was wir haben, für die Familie: Bohnen, was auch immer, von jedem Gemüse oder was wir sonst noch haben. Aber für die Kinder – sie haben Kinder – geben wir ihnen zwei Dollar, zwei Schüsseln Müsli, Apfelmus, eine Suppe und Saft, was auch immer wir für die Kinder dort in der Ecke haben.“
ERZÄHLER: „Meistens Trockenwaren“, sagt sie.
Ihre Assistentin, Leticia Morgan, erledigt fast alles.
Leticia Morgan & Darlene Vandever, Secondhand-Laden / Leticia: „Ich arbeite an der Kasse vorne und versuche gerade, dort hinten mit dem Wischen fertig zu werden.“ (Gelächter) Darlene: „Sie passt vorne auf, während ich hinten die Wäsche mache. Ich bin also die Waschfrau.“
ERZÄHLER: BEIDE VERKÖRPERN DEN GEIST DER MISSION: TEAMWORK UND ENGAGEMENT.
DAMARCO PIERCE IST EIN ORTSANSÄSSIGER UND MITARBEITER DER MISSION.
Demarco Pierce, Mitarbeiter bei Mission: „Puzzles, Malbücher, Legosteine, Bastelsets, Puppen, Magnetfiguren und so weiter.“
ERZÄHLER: ER ERINNERT SICH AN EINEN VON VIELEN FÄLLEN, IN DENEN DER SECOND-HAND-LADEN EINE WICHTIGE ROLLE BEI DER UNTERSTÜTZUNG VON SCHÜLERN IN DEN RESERVATEN SPIELTE.
Demarco Pierce, Mitarbeiter bei Mission: „Wir wollten den Kindern eine kleine Überraschung bereiten. Da fiel uns ein, dass wir jede Menge Spielzeug hatten. Also.“
ERZÄHLER: IM LAUFE DER JAHRE HABEN SICH TAUSENDE MENSCHEN HIER IN DER UMGEBUNG AUF DIESE GUTEN TATEN VERLASSEN.
Darlene Vandever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Wir haben alle möglichen Kunden. Nicht nur eine Art. Es kommen sehr viele Leute zu uns. Und sie sagen uns immer, dass es bei uns sauber ist und dass es hier ganz anders ist als in anderen Secondhand-Läden.“
ERZÄHLER: MENSCHEN WIE DIE, DIE IN DER NÄHE DER MOBILHEIMSIEDLUNG VON SAINT BONAVENTURE LEBEN.
DIESE VON DER MISSION UNTERHALTENEN WOHNUNGEN BIETEN WÜRDIGES UND BEZAHLBARES WOHNEN – EIN ORT DER GASTFREUNDSCHAFT FÜR VIELE DINÉ MENSCHEN.
ERZÄHLER: IN DIESER MOBILHEIMSIEDLUNG SIND REINIGUNGSTEAMS EIN ALLTÄGLICHER ANBLICK; SIE SORGEN DAFÜR, DASS DIE ANLAGE SICHER UND ORDNENTLICH BLEIBT.
JEDE HANDLUNG, OB GROSS ODER KLEIN, SPIEGELT DAS ENGAGEMENT DER MISSION FÜR WÜRDE UND FÜRSORGE WIDER.
Obwohl dieser Ort ein Meilenstein dabei ist, Menschen einander näherzubringen, halten viele amerikanische Ureinwohner an ihrer Lebensweise fest.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Es gibt kleine Siedlungen und daneben weite, offene Landschaften, in denen Einzelpersonen leben. Und ich werde oft gefragt: ‚Warum ziehen sie nicht einfach alle zusammen in eine Siedlung?‘ Nun, das ist eine etwas schwierige Frage, denn es handelt sich um ein Reservat, das von der US-Regierung eingerichtet wurde, und innerhalb des Reservats gibt es eine gewisse Freiheit, wo Familien ihren Wohnsitz nehmen oder sich niederlassen möchten.“
ERZÄHLER: ABER IN DIESEN HÄUSERN ERLEBEN DIE MENSCHEN TATSÄCHLICHE VERÄNDERUNGEN IM LEBEN DER INDIGENEN AMERIKANISCHEN FAMILIEN, TROTZ DER HISTORISCHEN HERAUSFORDERUNGEN, MIT DENEN SIE ZU KÄMPFEN HATTEN.
DER NÄCHSTE TRAUM?
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wenn man zu Hause festsitzt, gibt es keinen Ort, an den man gehen kann, der negative Energie verbreitet. Deshalb glauben wir, dass dieses Café eine echte Chance für die Gemeinde ist.“
ERZÄHLER: EIN LOKALES CAFÉ … EIN ORT DER GEBorgenheit FÜR DIE JUGEND VOR ORT,
EIN ORT DES AUSTAUSCHS, DER HERZLICHKEIT UND DER CHANCEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Es ist sehr schwer, den ersten Job zu finden, und wenn man keine Erfahrung hat, will einen niemand einstellen. Deshalb ist es wirklich eines unserer Hauptziele, jungen Menschen dabei zu helfen, eine Berufsausbildung zu absolvieren und Berufserfahrung zu sammeln. Ein weiterer Grund ist, dass Thoreau in New Mexico 30 Meilen von den nächsten Ortschaften entfernt liegt und es für junge Menschen dort nichts zu tun gibt.“
ERZÄHLER: FÜR VIELE ABGELEGENE GEMEINSCHAFTEN WIE DIESE IST ES EINE MORALISCHE VERPFLICHTUNG, SICH MIT ARMUT, ALKOHOLISMUS UND PSYCHISCHEN PROBLEMEN AUSEINANDERZUSETZEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wir sind der Meinung, dass es entscheidend ist, jungen Menschen einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie einen Kaffee oder ein gesundes Fruchtgetränk genießen, ins Internet gehen und vielleicht sogar ihre Hausaufgaben machen können. Wir glauben, dass dies der Schlüssel ist, um junge Menschen wirklich zu erreichen und ihnen zu einer besseren, positiveren Erfahrung zu verhelfen.“
ERZÄHLER: JEDE DIESE ANSTRENGUNG IST EIN BEWEIS FÜR DIE WIDERSTANDSFÄHIGKEIT DES NAVAJO-VOLKES – UND FÜR DIE HOFFNUNG, DASS WIR GEMEINSAM EINE BESSERE ZUKUNFT GESTALTEN KÖNNEN.
Eine weitere Möglichkeit, wie die Mission Menschen miteinander verbindet und Wachstum fördert, sind die gemeinschaftlich genutzten Wohnräume ihrer Mitarbeiter.
DIE NEUEN DOPPELHAUSHÄLFTEN GLÄNZEN IN DER SONNE.
EINE LEHRERIN FÜHRT UNS DURCH DAS HAUS.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Herzlich willkommen. Ich habe noch keine Möbel, aber Sie können sich schon einen Eindruck von der Raumaufteilung verschaffen.“
ERZÄHLER: VOR KURZEM WURDEN NEUE HÄUSER FÜR LEHRKRÄFTE GEBAUT…
Amara Sherman, Schulberaterin: „Ich freue mich riesig, endlich eine Spülmaschine zu haben. Seit meinem Umzug nach New Mexico ist das das erste Mal, dass ich eine habe. Das ist wirklich etwas Besonderes. Die kleinen Annehmlichkeiten des Lebens.“
ERZÄHLER: EIN DURCHDACHTER SCHRITT, DER LEHRKRÄFTE NÄHER AN IHRE SCHÜLER UND DEREN FAMILIEN BRINGT.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Wir arbeiten zwar bereits an der Schule zusammen, aber hier können wir auch als Gemeinschaft zusammenleben. Es geht um die Beziehungen, die man aufbaut, darum, als Nachbarn füreinander da zu sein – und jetzt sogar Tür an Tür mit seinen Kolleginnen und Kollegen zu wohnen.“
ERZÄHLER: WÄHREND AMARA UNS DURCH IHRE GEMÜTLICHE MAISONETTE FÜHRT … HABEN WIR DEN STARKEN EINDRUCK, DASS DIESE LEHRERWOHNUNGEN TIEFERE BEZIEHUNGEN FÖRDERN, DIE KOMMUNIKATION VERBESSERN UND DIE ROLLE DER SCHULE IM LEBEN IHRER SCHÜLER STÄRKEN WERDEN.
Wenn Sie durch die Hauptgeschäftsstelle der Mission gehen, treffen Sie auf ein engagiertes Team von Fachleuten, von denen die meisten Mitglieder der Gemeinde sind.
MENSCHEN, DIE MIT DER SCHWIERIGEN LAGE DER NAVAJO-NATION VERTRAUT SIND … UND SICH DAZU BEREIT ERKLÄREN, DIE PROBLEME AN DER WURZEL ANZUGEHEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wir versuchen, den Menschen ganzheitlich zu betrachten, um sowohl seine körperlichen als auch seine seelischen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Außerdem bieten wir verschiedene Programme zur psychischen Gesundheit an, um allen zu helfen, die mit Alkoholismus, Drogenabhängigkeit oder Selbstmordgedanken zu kämpfen haben.“
ERZÄHLER: SAINT BONAVENTURE BIETET MEHR ALS NUR EINE SCHULE.
Es ist eine Lebensader – die das Leben von Familien der amerikanischen Ureinwohner, die mit Isolation, Armut und Verlust zu kämpfen haben, entscheidend verändert.
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: „Ich danke St. Bonaventure für die große Hilfe, besonders bei der Beerdigung. Denn sie haben einfach nicht nein gesagt. Sie haben sich sofort darauf gestürzt und gesagt: ‚Ja, wir helfen Ihnen.‘ Sie helfen also wirklich Menschen überall in allen Gemeinden.“
ERZÄHLER: MIT SEINEN BESTATTUNGSDIENSTLEISTUNGEN HAT SAINT BONAVENTURE VIELEN FAMILIEN BEI DEN BESTATTUNGSKOSTEN, DER ORGANISATION DER AUFBAHRUNG UND DER SEELENBETREUUNG GEHOLFEN.
Justina Gibson, Schwester von Lane Boyd: „Wie ihr alle wisst, sind Bestattungsvorbereitungen mit viel Arbeit verbunden. Das kostet viel Zeit. Es ist eine große finanzielle Belastung für eine Familie und eine Belastung für das Zusammenleben im Staat. Ohne Fragen zu stellen oder sich abzuwenden, haben sie uns mit offenen Armen empfangen. Sie haben uns geholfen, besonders meiner Mutter. Das war ihr kleiner Junge und das war unser kleiner Bruder.“
ERZÄHLER: JUSTINAS VERSTORBENER BRUDER, LANE BOYD, WAR FRÜHER BEI DER SAINT BONAVENTURE MISSION BESCHÄFTIGT…
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: „Er wird immer Bilder zeigen. Mama, schau mal, das haben wir für St. Bona gemacht. Schau, schau, schau, schau. Er wäre einfach stolz auf seine Arbeit hier. Und er hat seinen Job hier ernst genommen.“
ERZÄHLER: WIE VIELE, DIE NOCH IMMER HIER ARBEITEN … WAR ER VON SEINER MITMENSCHLICHKEIT UND SEINEM ENGAGEMENT FÜR DIE GEMEINSCHAFT GETRIEBEN.
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: Er wird hupen.
Justina Gibson, Schwester von Lane Boyd: So wie: Oh, da ist Lane.
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: Da ist Lane.
Justina Gibson, Schwester von Lane Boyd: Und wenn er die Gelegenheit bekam, den Tieflader zu fahren, zögerte er keine Sekunde.
ERZÄHLER: IN IHRER TRAUER ERINNERN SICH DIESE FAMILIENMITGLIEDER DARAN, WIE DIE MISSION IHM UNTER ANDEREM DABEI HILF, SEINEN LKW-FÜHRERSCHEIN ZU ERWERBEN – EINE VON VIELEN MÖGLICHKEITEN, DIE DEN MITGLIEDERN DER GEMEINSCHAFT GEBOTEN WURDEN.
Jessica Gibson, Schwester von Lane Boyd: „Da er auch hier beschäftigt war, möchte ich Sam Bon Avenger dafür danken, dass sie alles für Lane getan haben, und Lane dafür, dass er den Mitarbeitern und der Gemeinde mit offenen Armen und einem großen Herzen etwas zurückgegeben hat. Das bedeutet mir sehr viel, denn er ist in der Gegend um Thoreau ziemlich bekannt dafür, dass er einfach arbeitet und anderen hilft.“
ERZÄHLER: IN DIESEM GEIST DER GEGENSEITIGEN HILFE…
Brittany Morales, Fitnessstudio-Mitglied: „Hallo, mein Name ist Brittany Morales. Ich wohne hier in Thoreau, New Mexico.“
ERZÄHLER: GENAU WIE BRITTANY MORALES SETZT SICH DIE MISSION FÜR DAS WOHL DER GEMEINSCHAFTSMITGLIEDER EIN – OB INDIGENE ODER NICHT-INDIGENE.
Mann: „Nehmt ihr auch Karten?“
Mitarbeiter im Fitnessstudio: „Ja, wir akzeptieren Karten.“
ERZÄHLER: VIELE ANWOHNER UND MENSCHEN AUS DEN RESERVATEN TREFFEN SICH IM FITNESSSTUDIO – DEM EINZIGEN IN DER STADT UND DER UMGEBUNG.
Derwin Morgan, Fitnesscenter: „Dieses Fitnessstudio ist für diese Gemeinde wirklich wertvoll. Es ist wahrscheinlich das nächstgelegene an dieser Stadt. Es gibt Fitnessstudios vielleicht im Umkreis von hundert Meilen von hier. Einige dieser Mitglieder wohnen wahrscheinlich nur etwa fünf oder zehn Minuten entfernt und wollen nicht bei Schnee oder Regen auf der Autobahn fahren. Das einzige Fitnessstudio in ihrer Nähe ist dieses St. Bonaventure Fitness Center.“
ERZÄHLER: HIER KOMMEN MENSCHEN ALLER ALTERSGRUPPEN UND HINTERGRÜNDE HER, UM ZU TRAINIEREN, INNEHALTE ZU FINDEN UND KONTAKTE ZU KNÜPFEN.
Brittany Morales, Fitnessstudio-Mitglied: „Ich habe mit Fitness angefangen, weil ich Mutter geworden bin, und Mütter brauchen diese ‚Zeit für sich selbst‘, um irgendwie bei Verstand zu bleiben. Einfach mal raus aus dem Haus. Nicht, dass ich meine Kinder nicht liebe. Wir Mütter lieben unsere Kinder alle, aber wir brauchen trotzdem diese Zeit für uns selbst, um mal abzuschalten. Und genau das bedeutet das für mich. Es ist meine Therapie, meine Auszeit. Es hält mich gesund und gibt mir Halt.“
ERZÄHLER: DAS FITNESSSTUDIO STROMT VOR LEBEN – GEWICHTE KLIRREN, LAUFBÄNDER SURREN … DIE MENSCHEN GEHEN BIS AN IHRE GRENZEN.
Das Fitnesscenter der Mission ist ein lebendiges Denkmal für einen gefallenen US-Soldaten, dessen Andenken zu Durchhaltevermögen inspiriert.
Feldwebel William C. Stacey WAR 23 JAHRE ALT, ALS ER IN DER PROVINZ HELMAND, AFGHANISTAN, WÄHREND DER „OPERATION ENDURING FREEDOM“ GETÖTET WURDE.
VOR SEINEM TOD SCHRIEB ER: „WENN MEIN LEBEN DIE SICHERHEIT EINES KINDES KAUFT, DAS EINES TAGES DIESE WELT VERÄNDERN WIRD, DANN WEISS ICH, DASS ES DAS ALLES WERT WAR.“
HEUTE KÖNNEN DIE MENSCHEN IN DIESEN TEILEN DER NAVAJO-NATION DANK DES MUTES UND DES ENGAGEMENTS VON SFT. STACEY HIERHER KOMMEN, MIT DEM GESCHENK DER FREIHEIT, UND JEDE CHANCE NUTZEN, DIE IHR HERZ BEGEHRT.
SFT. STACEYS GESCHICHTE IST AUCH EINE HOMMAGE AN ETWAS SEHR BESONDERES BEIM VOLK DER NAVAJO … SEIT GENERATIONEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Interessanterweise sind die Navajo sehr bekannt als Code-Talker, und es gibt noch eine Handvoll Code-Talker aus dem Zweiten Weltkrieg, die noch am Leben sind. Wir versuchen, auch vielen dieser Menschen und ihren Familien zu helfen.“
ERZÄHLER: WIE SIE SEHEN KÖNNEN … GIBT ES IM HERZEN VON THOREAU, NEW MEXICO, EINE ENGAGIERTE GRUPPE VON MENSCHEN, DIE SICH VOR UND HINTER DEN KULISSEN MIT VOLLER KRAFT DAFÜR EINSETZT, EINE VISION VON MITGEFÜHL UND DIENST AM MITMENSCHEN ZU VERWIRKLICHEN.
Benjamin Harry. Hausreparaturen: „Manche dieser Häuser sind in einem noch schlechteren Zustand als dieses hier. Dieses hier ist wirklich nicht so schlimm. Wir müssen die Decke dämmen und dann Trockenbauwände einziehen, damit sie im Winter einen warmen Ort haben und es im Sommer einigermaßen kühl bleibt.“
ERZÄHLER: RENOVIERUNG VON HÄUSERN UND IMMOBILIEN…
SPENDEN VON LEBENSMITTELN UND KLEIDUNG…
EINE UNTERKUNFT BIETEN…
UNTERSTÜTZUNG FÜR TRAUERNDEN ANGEHÖRIGEN…
Orte der Heilung schaffen…
UND DIE FÖRDERUNG DES KÖRPERLICHEN UND SEELISCHEN WOHLBEFINDENS.
DIESE UND ANDERE MISSIONSPROJEKTE WURDEN DURCH UNERMÜDLICHES ENGAGEMENT UNSERER MITARBEITER UND DURCH GROßZÜGIGE SPENDEN VON MENSCHEN WIE IHNEN MÖGLICH GEMACHT … HIER IN DEN VEREINIGTEN STAATEN UND AUF DER GANZEN WELT.
IHRE SPENDEN SIND DER ANTRIEB FÜR DIESE MISSION DER WIDERSTANDSFÄHIGKEIT UND HOFFNUNG.
Jüngere Frau: Ohne den heiligen Bonaventura hätten wir hier keine Veranda.
Seniorin: Ich habe euch wirklich gebraucht, und ich habe jemanden gefunden, der mir geholfen hat. Und das war St. Bonaventure, was wunderbar ist.
Seniorin: St. Bonaventure, ich liebe euch. Wisst ihr, ihr seid in meinen Gebeten. Ich bete auch dafür, dass ihr für uns alle betet.
ERZÄHLER: DIE INDIANERMISSION UND SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ – WO HOFFNUNG AUF TIEFER WIDERSTANDSFÄHIGKEIT GRÜNDET.
Bitte besuchen Sie www.stbonaventuremission.org und spenden Sie noch heute.
DANKE.
Kapitel 5: „Ein Leuchtfeuer der Hoffnung“ (Schluss)
„Ein Leuchtfeuer der Hoffnung“ (Schluss)
== St. Bonaventure Missionsschule ==
ERZÄHLER: FRÜH AM MORGEN STEIGEN KINDER IN DER GANZEN NAVAJO-NATION IN NEW MEXICO IN DIE SCHULBUSSE.
(Kinder steigen in den Bus ein)
„Guten Morgen.“
ERZÄHLER: HIER IN DER INDIANERMISSION UND -SCHULE SAINT BONAVENTURE IN THOREAU BEGINNEN DIE SCHÜLER IHREN TAG MIT EINEM GEBET –
(Gebete): „Vater unser im Himmel, dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Vergib uns unsere Schuld und führe uns auf den rechten Weg … Amen.“
ERZÄHLER: UND MIT EINEM GELÖBNIS IN DER SPRACHE DER NAVAJO.
(Gelöbnis in der Navajo-Nation)
„Kéyah… da’ ahiiniita.“
ERZÄHLER: SEIT 1974 DIENT DIE MISSION DER ÖSTLICHEN NAVAJO-NATION, GELEITET VON EINEM TIEFEN CHRISTLICHEN GLAUBEN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Die Familien sind begeistert davon, dass sie hier in der Schule sind, und ihre Kinder gehen gerne nach Hause. Sie freuen sich auf den Religionsunterricht und sind auch gespannt auf die Sakramente, die sie erleben dürfen.“
ERZÄHLER: DIE MISSION GEHT WEIT ÜBER DAS ÜBLICHE HINAUS UND BERUHT AUF DEM UNERMÜDLICHEN ENGAGEMENT, DAS LEBEN DER MENSCHEN DURCH BILDUNG ZU VERBESSERN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Als die Mission vor 50 Jahren begann, ging es wirklich darum, die unmittelbaren Bedürfnisse zu decken. Wir decken diese unmittelbaren Bedürfnisse weiterhin, haben dabei aber eine umfassendere Vision davon, wie wir vorankommen und den Navajo helfen können, voranzukommen.“
(Kinder, die mich auf Navajo begrüßen)
ERZÄHLER: DAS LEITMOTIV DER SCHULE: BILDUNG IST DAS WIRKSAMSTE MITTEL, UM DEN TEILKREISLAUF DER ARMUT ZU DURCHBRECHEN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich bin überglücklich, diesen ganzen Weg gemeinsam mit unseren Schülern, unseren Lehrern und allen Mitarbeitern zu gehen. Es ist eine Freude, hier zu sein, und jeder Tag ist anders. Jeder Tag ist eine schöne Herausforderung für uns. Ich sage unseren Schülern immer: Ich möchte, dass ihr euch entfaltet und erfolgreich seid, damit ihr uns ersetzen könnt, denn wir werden nicht immer hier sein.“
ERZÄHLER: UND DIESES TIEFE ENGAGEMENT ZAHLT SICH AUS.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Ich weiß, dass zu Beginn des Projekts die Abschlussquote an der High School in der örtlichen Gemeinde bei 10 % lag. Heute liegt die Abschlussquote in der gesamten örtlichen Gemeinde bei etwa 90 %. Unsere Schüler an der St. Bonaventure High School haben eine Abschlussquote von 100 %, was wirklich bemerkenswert ist.“
ERZÄHLER: DER NÄCHSTE SCHRITT: STIPENDIEN FÜR DIE OBERSTUFE, DAS STUDIUM UND DIE BERUFSBILDUNG.
Celena Kahn-Hunter, Stabschefin: „Unser Stipendienprogramm hilft diesen Studierenden tatsächlich dabei, diese Bedürfnisse zu decken. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Studierender Hilfe bei der Verpflegung braucht, gibt es viele Probleme mit Hunger und Ernährungsunsicherheit, sogar unter den Studierenden. Oft haben diese Studierenden in ihren Wohnheimen oder Wohnungen keine Lebensmittel, und sie suchen nach frischem Fleisch, frischen Lebensmitteln, frischem Obst und Gemüse, um ihre tägliche Ernährung zu ergänzen. Dann können sie zu uns kommen und um Hilfe bitten.“
ERZÄHLER: DIE DECKUNG DIESER BEDÜRFNISSE HÄNGT VOLL UND GANZ VON DER GROßZÜGIGKEIT DER SPENDER AB.
Celena Kahn-Hunter, Stabschefin: „Dank unserer großzügigen Spender können wir vielen indianischen Schülern in unserer Region, die sonst keine solche Chance hätten, den Bildungsweg ermöglichen. Unsere Region ist in dieser Hinsicht völlig unterversorgt.“
== Wasserversorgung in St. Bonaventure ==
ERZÄHLER: IN DIESER HOCHWÜSTENLANDSCHAFT IST WASSER EIN KOSTBARES GUT, DAS SCHWER ZU ERREICHEN IST.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Der Grundwasserspiegel in der Wüste liegt sehr, sehr tief, und es war zwar nicht unmöglich, aber sehr, sehr schwierig, Stellen zu finden, an denen es unterirdische Adern gibt, die man anbohren könnte. Glücklicherweise haben wir in St. Bonaventure einen Brunnen, der etwa 200 Fuß tief ist, und wir arbeiten mit unserem Partner Dig Deep zusammen. Wir haben insgesamt fünf Wassertankwagen, die an fünf Tagen in der Woche ausfahren und Tausende von Gallonen Wasser an Navajo-Familien liefern. Wasser ist also sehr kostbar, und ohne Wasser könnten viele dieser Familien nicht überleben.“
ERZÄHLER: VORREITERIN – DARLENE ARVISO.
Darlene Arviso, die Wasserfrau: „Ich bin froh, dass ich immer noch arbeite und meinem Volk Wasser bringe, denn sie brauchen Wasser und freuen sich, mich zu sehen.“
ERZÄHLER: IN DER GANZEN NAVAJO-NATION IST SIE ALS „DIE WASSERFRAU“ BEKANNT.
Victoria Long, Schulbibliothekarin: Wisst ihr, wer die Wasserfrau ist? Kinder: Ja. Bibliothekarin: Bringt sie Essen? Kinder: Nein. Wasser. Bibliothekarin: Sie bringt Wasser.
ERZÄHLER: DAS GEBIET DER NAVAJO-NATION LIEGT IN SEHR GROSSER HÖHE, ETWA 2.100 METER ÜBER DEM MEERESSPIEGEL.
THOREAU LIEGT NOCH HÖHER, AUF ETWA 2.300 METERN, DIREKT AN DER KONTINENTALWASSERSCHEIDE.
In diesen kargen und trockenen Gegenden ist es sehr aufwendig und kostspielig, eine verlässliche Grundwasserstelle zu finden.
UND UM DIESES WASSER ZU DEN BEDÜRFTIGEN ZU BRINGEN, BRAUCHT ES DEN GROSSEN EINSATZ ALLER BEI DER ST. BONAVENTURE INDIAN MISSION & SCHOOL.
Wasserempfänger: „St. Bonaventure liefert seit über 10 Jahren Wasser, und das tun sie immer noch. Ohne St. Bonaventure hätte ich kein Wasser.“
== Der Secondhand-Laden von St. Bonaventure ==
ERZÄHLER: HINTER DIESEN BRAUNEN, ROTEN UND WUNDERSCHÖNEN FELSEN UND BERGEN ... VERBERGEN SICH VIELE SCHÖNE ERINNERUNGEN.
Damarco Pierce, Mitarbeiter bei Mission: „Mein Vater und ich sind früher oft wandern gegangen. Wir gingen auch jagen und waren häufig in Bluewater.“
ERZÄHLER:ABER AUCH VIELE ENTBEHRUNGEN.
Andy Bodie, Gemeindemitglied: „Mein Weg war nicht leicht. Ich bin auf viele Hindernisse gestoßen. Ich habe Verbrennungen erlitten, bin wahrscheinlich dreimal fast erfroren – und trotzdem bin ich heute noch hier.“
Darlene Vendever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Manchmal sagen manche Leute, sie seien obdachlos, aber wir helfen ihnen trotzdem. Wenn jemand am Ende seiner Kräfte ist, kommt er hierher, um sich Kleidung zu holen, zum Beispiel Decken, Schuhe, was auch immer er braucht – Handtücher, Haushaltswaren, solche Sachen.“
ERZÄHLER: VON WASSER... ÜBER KLEIDUNG... BIS HIN ZU NAHRUNGSMITTELN.
Darlene Vendever, Leiterin des Secondhand-Ladens: „Wir geben Familien alles, was wir zur Verfügung haben – Bohnen, Gemüse und alles andere, was wir bekommen können.“
ERZÄHLER: DER SECONDHAND-LADEN VON ST. BONAVENTURE TUT ALLES, UM DIE GRUNDLEGENDEN BEDÜRFNISSE IN DER EASTERN NAVAJO NATION ZU DECKEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Eine der besonderen Herausforderungen in Thoreau, New Mexico, wo St. Bonaventure liegt, ist, dass das nächste richtige Lebensmittelgeschäft 30 Meilen entfernt ist. Für Familien bedeutet das eine Fahrt von 60 Meilen hin und zurück. Oft ist es für sie schwierig, überhaupt ein Lebensmittelgeschäft zu erreichen. Deshalb ist unser Lebensmittelprogramm für viele Menschen eine wichtige Hilfe.“
== Die Mobilheime der St. Bonaventure Indian Mission ==
ERZÄHLER: WOHNRAUM IST EIN WEITERER SCHWERPUNKT UNSERER ARBEIT.
BEZAHLBARE UND SICHERE MOBILHEIME FÜR FAMILIEN.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Diese Wohnungen sind eine enorme Hilfe und ein großer Gewinn. Allein die Nähe zur Schule erleichtert es mir, mich um die Schülerinnen und Schüler sowie um die Gemeinschaft insgesamt zu kümmern.“
ERZÄHLER: UND VOR KURZEM KONNTEN DANK DER SPENDER NEUE WOHNUNGEN FÜR LEHRKRÄFTE GESCHAFFEN WERDEN.
Amara Sherman, Schulberaterin: „Ich weiß, dass es ein langer Weg war und viele Menschen dazu beigetragen haben, dies möglich zu machen. Jetzt können wir endlich die Früchte all dieser Arbeit ernten. Wir sind endlich angekommen.“
== Hausreparaturen der St. Bonaventure Indian Mission ==
ERZÄHLER: IN DIESER REGION SIND DIE RAUEN WINDE DER HOCHWÜSTE ERBARMUNGSLOS.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Diese Winde wehen manchmal den ganzen Tag und die ganze Nacht, und ohne Schutz sind die Häuser ihnen schutzlos ausgeliefert.“
ERZÄHLER: DESHALB SIND HAUSREPARATUREN EINE STÄNDIGE AUFGABE – UND OFT EXISTENZIELL WICHTIG.
Begünstigte der Hausrenovierungen: „Die alte Veranda war gefährlich. Außerdem war sie marode und in einem erbärmlichen Zustand. Diese Veranda wurde von St. Bonaventure gebaut.“
ERZÄHLER:BENJAMIN HARRY IST EINER VON VIELEN, DIE DIESER ÄLTER WERDENDEN BEVÖLKERUNG HELFEN – MIT SEHR BEGRENZTEN MITTELN.
Benjamin Harry, Hausreparaturen: „Im Reservat begegnen wir vielen Senioren. Manche haben gesundheitliche Einschränkungen und können solche Projekte nicht allein bewältigen. Viele leben von einem festen Einkommen und können sich Materialien, Werkzeuge und die Arbeitskosten einfach nicht leisten.“
ERZÄHLER: FÜR BENJAMIN HARRY UND DIE MISSION IST ES EIN GROSSER LOHN, SENIOREN UND KRIEGSVETERANEN LÄCHELN ZU SEHEN.
Benjamin Harry, „Home Repairs“: „Es bedeutet viel, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und etwas in seinem Leben zu verändern. Viele Menschen suchen Hilfe, finden aber keine.“
ERZÄHLER: DEN MENSCHEN ZU HELFEN, DIE HIER LEBEN…
Empfänger der Hausreparaturen: „Diese Leute sind großartig. Sie leisten hervorragende Arbeit. Das sind fleißige Menschen.“
ERZÄHLER: UND DIE BEREIT SIND, ZU LERNEN UND KÜNFTIGE GENERATIONEN DER INDIGENEN VÖLKER AMERIKAS ZU UNTERSTÜTZEN.
Jeremy Loley, Hausreparaturen: „Ich wollte etwas Neues machen, etwas Neues lernen und schon immer eine Arbeit ausüben, bei der ich anderen helfen kann. Es ist eine großartige Erfahrung, Schritt für Schritt dazuzulernen und weiterhin hier arbeiten zu können.“
== Unterstützung bei Bestattungskosten durch die St. Bonaventure Indian Mission ==
ERZÄHLER: AUCH IN ZEITEN DER TRAUER IST DIE MISSION FÜR DIE MENSCHEN DA.
Justina Gibson, Schwester von Lane Boyd: „Danke, St. Bonaventure. Es war eine große Hilfe und hat uns dabei unterstützt, meinen kleinen Bruder zur letzten Ruhe zu betten. Wir sind sehr, sehr dankbar.“
ERZÄHLER: DIE MISSION UNTERSTÜTZT FAMILIEN BEI BESTATTUNGSKOSTEN UND TRAUERFEIERN – UND HAT BEREITS VIELEN GEHOLFEN, SO WIE DER FAMILIE VON LANE BOYD.
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: „Ich lebe schon mein halbes Leben hier. Und ich schätze St. Bonaventure sehr. Alle Mitarbeitenden, die Leitung, alle Angestellten – sie stehen jeden Morgen auf und helfen vielen, vielen Menschen. Sie weisen niemanden ab. Selbst wenn es nur ein wenig Hilfe ist – sie helfen.“
ERZÄHLER: WENN ES DER WIRTSCHAFT SCHLECHT GEHT, SPÜREN DIE MENSCHEN HIER DAS NOCH STÄRKER.
DIE FOLGE: VIELE VERLIEREN DIE HOFFNUNG.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wir haben uns intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir diesen Bedürfnissen gerecht werden können. Selbstmord und psychische Probleme sind nach wie vor ein großes Problem.“
== Das Café der St. Bonaventure Mission ==
ERZÄHLER: EINE DER INNOVATIVEN IDEEN DER MISSION BESTEHT DARIN, MENSCHEN AUF EINFACHE, ABER WIRKSAME WEISE WIEDER MITEINANDER ZU VERBINDEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Wir möchten jungen Menschen einen sicheren Ort bieten, an dem sie einen Kaffee oder ein gesundes Getränk genießen können.“
ERZÄHLER: EIN CAFÉ.
Ein Ort der Begegnung.
EINE QUELLE DER HOFFNUNG UND HEILUNG.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Immer wenn Menschen einen Ort haben, an den sie gehen können, oder etwas Sinnvolles zu tun haben, entsteht positive Energie. Wenn man dagegen nur zu Hause sitzt und nirgendwo hingehen kann, entsteht schnell das Gegenteil. Deshalb glauben wir, dass dieses Café eine echte Chance für die Gemeinschaft ist.“
== Das Fitnesscenter der St. Bonaventure Mission ==
ERZÄHLER: EIN WEITERER GESCHÜTZTER ORT IST DAS EINZIGE FITNESSCENTER IN THOREAU.
Derwin Morgan, The Fitness Center: „Es ist ein kleines Fitnesscenter, in dem sich alle gern treffen. Es fühlt sich fast wie eine Familie an. Die Atmosphäre ist freundlich, und viele Menschen schätzen, dass man hier persönlicher und herzlicher miteinander umgeht als in vielen anderen Studios.“
ERZÄHLER: DIESES FITNESSSTUDIO LIEGT IM HERZEN VON THOREAU UND HAT FÜR VIELE MENSCHEN IN DER UMGEBUNG EINE BESONDERE BEDEUTUNG.
Brittany Morales, Fitnessstudio-Mitglied: „Das ist meine Therapie, meine Zeit für mich. Es hält mich gesund und gibt mir Halt. Ich weiß nicht, was ich ohne dieses Fitnesscenter machen würde. Alle hier sind so hilfsbereit und freundlich. Es ist praktisch und wahrscheinlich mein Lieblingsort – abgesehen von meinem Zuhause.“
== Die Mission des Heiligen Bonaventura ==
ERZÄHLER: HIER UND IN DER GESAMTEN MISSION ARBEITET EINE ENGAGIERTE GRUPPE VON MENSCHEN STETS IM HINTERGRUND, UM EINE VISION VON MITGEFÜHL UND DIENST AM NÄCHSTEN ZU VERWIRKLICHEN.
Cecil Joe Jr., Schulbusfahrer: „Ich war etwa sechs Jahre lang Fahrer eines Wassertankwagens. Jetzt fahre ich den Schulbus. Ich unterstütze andere Mitarbeiter, helfe beim Streichen und bei Renovierungsarbeiten an Häusern oder arbeite in der Werkstatt an Fahrzeugen. Eigentlich packe ich überall mit an.“
ERZÄHLER: VIELE MITARBEITER BEI ST. BONAVENTURE ÜBERNEHMEN GANZ UNTERSCHIEDLICHE AUFGABEN.
UND OFT GESEGNET.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Vor einigen Jahren hatten wir keine Ordensleute mehr auf unserem Campus. Dadurch entstand eine große Lücke. Wir sind sehr dankbar, wieder welche hier zu haben. Entschuldigen Sie bitte ...“ (wird emotional)
ERZÄHLER: JEDE DIESER INITIATIVEN, DIE DURCH DIE GROẞZÜGIGKEIT DER SPENDER UND DAS ENGAGEMENT DER MITARBEITER MÖGLICH WIRD, IST EIN BEWEIS FÜR DIE WIDERSTANDSKRAFT DES NAVAJO-VOLKES – UND FÜR DIE HOFFNUNG, DASS WIR GEMEINSAM EINE BESSERE ZUKUNFT GESTALTEN KÖNNEN.
(Nats/Sport)
Sportfunktionär: „Macht die Bahn frei.“
Ein weiterer Sportfunktionär: „Macht die Bahn frei.“
Sportfunktionär: „Los, los, los!“ERZÄHLER: DIE MISSION ERKENNT DIE BEDEUTUNG DES SPORTS FÜR DIE ENTWICKLUNG VON STÄRKE UND WIDERSTANDSKRAFT AN.
BEIM LETZTEN JÄHRLICHEN LEICHTATHLETIKWETTKAMPF...
(NATS/GMädchen): „Wir werden gewinnen.“ „Sag deinem Vater, du bist ich.“
ERZÄHLER: DAS ZIEL: AUF DEM SPIELFELD – UND IM LEBEN – ZU GEWINNEN.
Tracie Lee, Schulleiterin: „Ich wünsche mir, dass unsere Schule weiterhin erfolgreich ist und ein sicherer Ort für unsere Schülerinnen und Schüler bleibt – ein Ort, an dem sie wissen, dass sie unterstützt werden.“
== St. Bonaventure Indian Mission: Ihre Spenden ==
ERZÄHLER: IHRE SPENDEN MACHEN DIESE HOFFNUNG MÖGLICH.
Andy Bodie, Gemeindemitglied: „Ich bin zufrieden. Ich fühle mich wohl. Ich weiß, wohin mein Weg führt, und ich weiß, was ich habe. Ich mag arm sein, ich mag auch weinen, aber ich habe ein Dach über dem Kopf. Vielleicht erkenne ich nicht immer alles, was ich habe, aber mein Glaube trägt mich hindurch. Das sind meine Worte.“
ERZÄHLER: IHRE SPENDEN GESTALTEN DIESE ZUKUNFT.
Benjamin Harry, Hausreparaturen:„Wissen Sie, für St. Bonaventure bedeutet es sehr viel, dass wir hinausgehen und so viele Reparaturarbeiten für die Navajo Nation durchführen können. Natürlich können wir nicht allen helfen, aber wir tun, was wir können.“
Amara Sherman, Schulberaterin: „Es geht darum, diese Gemeinschaft weiter zu stärken und Beziehungen aufzubauen. Wir sind hier, um uns gegenseitig zu unterstützen.“
Shirlee Gibson Lee, Mutter von Lane Boyd: „Ich bin sehr dankbar, dass es St. Bonaventure gibt. Danke. Und ich werde nie aufhören, St. Bonaventure meinen Dank auszusprechen. Danke. Danke. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.“
Hausreparaturen – Begünstigter: „St. Bonaventure, ich bin euch von Herzen dankbar. Ihr seid in meinen Gebeten, und ich bete auch für euch alle.“
Darlene Arviso, „die Wasserfrau“: „Ich bin sehr dankbar und möchte mich von Herzen für die Unterstützung und die Spenden für die Mission bedanken.“
ERZÄHLER: BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIE ST. BONAVENTURE INDIAN MISSION & SCHOOL, DAMIT SIE DER NAVAJO-GEMEINSCHAFT WEITERHIN BILDUNG, NAHRUNG, WASSER, REPARATUREN AN WOHNHÄUSERN UND ANGEBOTE ZUR FÖRDERUNG DER PSYCHISCHEN GESUNDHEIT BEREITSTELLEN KANN.
BITTE HELFEN SIE DEN DINÉ, DIESEN NÄCHSTEN SCHRITT ZU GEHEN.
Chris Halter, Geschäftsführer: „Im Moment fällt es vielen schwer, den nächsten Schritt zu machen. Ihre Unterstützung für St. Bonaventure hilft uns dabei, ihnen zu helfen – davon bin ich fest überzeugt. Ich glaube, dass diese Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft verdienen. Dank Ihrer Großzügigkeit als Spender können Sie dazu beitragen, ihnen diesen nächsten Schritt zu ermöglichen.“
ERZÄHLER: DIE INDIANERMISSION UND SCHULE „SAINT BONAVENTURE“ – EIN LEUCHTTURM DER HOFFNUNG.
Bitte besuchen Sie www.stbonaventuremission.org und spenden Sie noch heute.
DANKE.
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